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Röntgenstrahlung – was ist das?

Bei der sog. Röntgenstrahlung handelt es sich um elektromagnetische Wellen, die kurzwelliger und höher energetisch sind als UV-Licht. Deshalb können sie in die Körperorgane eindringen und diese abbilden.

Wann kommt eine Röntgenuntersuchung zum Einsatz?
Röntgenuntersuchungen eignen sich besonders gut für die Untersuchung der Knochen und der Lunge. Wenn zusätzlich Kontrastmittel verabreicht werden, lassen sich auch Funktionen eines Organsystems wie Magen, Darm, Nieren und Gefäße sehr gut darstellen.

Für Ihre Sicherheit
Seit 2009 wurden sämtliche Röntgenapparate in unserem Diagnosezentrum auf digitalen Betrieb umgestellt, wobei der große Unterschied zum klassischen Röntgenfilm die verbesserte Möglichkeit der Nachbearbeitung sowie die geringere Strahlenbelastung ist. In unserem Ambulatorium werden keine Röntgen-Untersuchungen an schwangeren Patientinnen durchgeführt. Die exakte Einhaltung der Strahlenschutzmaßnahmen ist bei uns eine Selbstverständlichkeit.

Ablauf der Untersuchung
Je nach Untersuchungsregion bitten wir Sie, Kleidung, Schmuck und gegebenenfalls Zahnersatz abzulegen. Danach bitten wir Sie in den Untersuchungsraum. Die Aufnahmen werden entweder im Sitzen, Liegen oder im Stehen erstellt. Grundsätzlich werden Röntgenaufnahmen in 2 Ebenen (z.B. von vorne und von der Seite) angefertigt. Für viele Röntgenuntersuchungen wie zum Beispiel Skelett, Herz/Lunge usw. ist keine Vorbereitung notwendig. Die Dauer der Röntgenuntersuchung hängt von der Anzahl der Aufnahmen und der zu untersuchenden Körperabschnitte ab. Sie beträgt im Durchschnitt fünf bis zehn Minuten.

Für diese Untersuchung ist keine Terminvereinbarung notwendig. AUSNAHME: Phlebographie.

Knochendichtemessung (DEXA):
Die Knochendichtemessung (oder Osteodensitometrie) ist neben diverser Blutuntersuchungen und dem Arztgespräch die Standarduntersuchung zur Diagnose der Osteoporose. Sie erfolgt mittels einer speziellen Röntgenuntersuchung, bei der die „Dichte“ des Knochens (sein Mineralgehalt) gemessen wird. Sie dient also der Früherkennung der Osteoporose, aber auch der Verlaufskontrolle während einer Osteoporose-Behandlung.

Ablauf der Untersuchung:
Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten, eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich. Im Vorfeld sollte ein Röntgen der BWS (Brustwirbelsäule) und LWS (Lendenwirbelsäule) gemacht worden sein. Diese Bilder bitte zur Untersuchung mitbringen.
Die Messung wird im Liegen durchgeführt und erfolgt üblicherweise in der Lendenwirbelsäule sowie im Bereich des Schenkelhalses. An diesen Stellen treten die häufigsten Knochenbrüche auf, die auf eine Osteoporose zurückzuführen sind. Wurden Sie an der Wirbelsäule oder am Oberschenkel operiert bzw. befinden sich Metallteile im Knochen (Prothesen, Schrauben, …) oder sind bereits Knochenbrüche in diesen Bereichen bekannt, teilen Sie uns dies bitte mit. (Das kann die Ergebnisse der Messung verfälschen.)
Eine Chefarztbewilligung ist erforderlich bei: GKK (Frauen unter 65, Männer unter 70), Bauern (+Rechnung) und BVA (Männer). Keine Chefarztbewilligung wird benötigt bei: STGKK, NÖGKK, WGKK, SGKK.

Für die Osteodensitometrie ist eine Terminverbeinbarung erforderlich.

Ordination Jennersdorf, 8380 Jennersdorf, Badstraße 1
Telefon: 03329 45601 / Fax: DW-4, Mail: jennersdorf@radiologiemaurer.at